Jüdisches Museum Fürth
Der zunächst gerade Quader löst sich in einen funktionalen Innenbaustein und eine Hülle auf, die einer natürlichen Deformation unterliegt. Es entstehen polygonale Einzelflächen, die in Bewegung scheinen und eine Topographie in der Tiefe.
Dabei steht der Gedanke eines Mahnmals eigentlich im Hintergrund, schwingt jedoch im Baukörper mit. Jedoch gelingt es der Hülle durch eine "positive" Deformation das Besondere zu symbolisieren und das zukünftige zu wollen und es entsteht zugleich auch die Erinnerung an die herausragenden Leistungen Jüdischer Mitbürger aus Franken.
Das Gedenken an die Opfer findet unterdessen in der Stille im rückseitigen Hof statt, wo ein besinnlicher Ort geschaffen wird. Das Gebäude belebt sowohl den mahnenden als auch den zukunftsweisenden Charakter des Museums und lädt ein zum Dialog im Haus und auf dem Platz.











