Erweiterung Bundesgymnasium, Klosterneuburg
Die Erweiterung versucht bestehende Mängel in der Gebäudestruktur trotz der geringen Dimension der Baumaßnahmen zu beheben. Die Erweiterung im 2.OG wird dazu genutzt die Baukörper aus den 80er Jahren miteinander zu einer Einheit zu verschmelzen.
Zugleich entsteht auf dem Zubau eine ausgedehnte Dachterrasse als Pausenfläche, die über gläserne interne Stiegenhäuser aus dem Klassentrakt erreicht wird. Die Architektur des Altbaus von 1903 bleibt unberührt, der Dachraum wird aufgrund von zu hohen konstruktiven- und Erschließungsmaßnahmen und ungeeigneten Raumhöhen nicht weiter ausgebaut.
Die Erweiterung wird als Nukleus zur gesamten Umarbeitung des äußeren Erscheinungsbildes besonders vor dem Hintergrund der energetischen Optimierung der Fassaden genutzt.
Aus der heutigen Gliederung des Baukörpers in einzelne Bauteile wird durch die Erweiterung ein vielschichtig zusammenhängender einheitlicher Baukörper geschaffen, der den modernen Anforderungen an die klimatische Hülle des Gebäudes entspricht.



